Eine Millionen-Investition: Die Bahn will sechs Bahnübergänge zwischen Lage und Detmold ab Mitte 2011 im Paket sanieren, teilweise aber auch vollständig aufgeben. Darüber hat Uwe Rosemeier vom Fachbereich Tiefbau jüngst den Fachausschuss des Rates informiert. Demnach will die Bahn einige der auf der Agenda stehenden Übergänge schließen – dabei handelt es sich laut Rosemeier aber in erster Linie um solche Querungen der Bahnlinie, die Wiesen verbinden. Umfangreich saniert wird der Bahnübergang an der Pivitsheider Straße. Es soll dort auch das Wärterhaus abgerissen werden. Wie Rosemeier berichtete, möchte die Bahn gerade an dieser Stelle eine erhebliche Verkürzung der Wartezeiten erzielen. Die Bahn habe hier eine Reduzierung von sieben Minuten auf 30 Sekunden benannt. Einer der Standorte in Heidenoldendorf solle aufgegeben werden, und zwar In der Mesche. Hier sei die Bahn jedoch noch in Gesprächen mit der Stadt über die künftige Verkehrsführung – also über die Ausgestaltung mit Wendehämmern an der vormals beschrankten Stelle. Der Übergang an der Brüderstraße soll nach Planung der Bahn ebenfalls mit neuester Technik saniert werden. Vorbild für die Maßnahmen wird der laut Rosemeier bereits auf neuesten Stand gebrachte Bahnübergang am Niedernfeldweg (Bild) sein. Die Stadt möchte dem Vorhaben der Bahn zustimmen.